Büsinger Rheinufer wird naturnah umgestaltet
Ein weiterer Teilbereich des Büsinger Rheinufers wird renaturiert

Nachdem kürzlich im Rheinhölzle eine relativ kurze Strecke des Büsinger Rheinufers sehr schön renaturiert worden war, sind jetzt die Holzerarbeiten für einen weiteren Bereich im Gange. Auf einer Strecke von 200 Metern – von der mit kubanischer Malkunst geschönten Kläranlage bis zur Einmündung des Alpenweges in die Schaffhauser Strasse – wird derzeit der unmittelbar am Rheinufer stehende alte Baumbestand gefällt, mit einem riesigen Kran auf Lastwagen verladen und auf einem Acker an der Stemmerstrasse zur Weiterverarbeitung zwischengelagert. Anschliessend wird ein Bagger die verbliebenen Baumstrünke ausreissen und die teilweise maroden Uferbefestigungen abtragen.

Naturnahes Kiesflachufer
Um das künftige Ufer naturnah und ökologisch umzugestalten, wird die Böschungsoberkante drei bis 5 Meter landeinwärts verschoben und ein zum Rhein hin sanft auslaufendes, zum Teil humusiertes Kiesflachufer angelegt. Der obere Teil des neuen Flachufers wird
begrünt. Eine lockere Bepflanzung mit jungen Bäumen – vornehmlich Schwarzerlen und Silberweiden – ist vorgesehen. Das Ende der umfangreichen Arbeiten ist auf Mitte März terminiert.

Instandstellung und Finanzierung
Nach den Uferarbeiten werden die Grundstücke der betroffenen Eigentümer – Stadt Schaffhausen, Gemeinde Büsingen und vier Privatbesitzer – wieder instandgestellt. Projektleiter Peter Hunziker: «Die Zusammenarbeit mit den Eigentümern der Grundstücke war auch in dieser Frage vorbildlich». Die Kosten für diese Renaturierung trägt das Kraftwerk Schaffhausen, das laut Konzessionsbestimmungen für den Unterhalt der Rheinufer zuständig ist. Mit Geldern aus einem Ökofonds, der vom Kraftwerk aus dem Verkauf von Ökostrom gespeist wird, werden solche und ähnliche Projekte finanziert.
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